Alles beim Alten. Um 18 000 Tonnen ist die Deponie überfrachtet, 40 000 Tonnen liegen ungesichert in der Gegend herum. Über die bisher angelaufenen Kosten wird vorm Verfassungsgerichtshof gestritten, wobei Stadtamtsdirektorin Frau Dr. Riedler im Bezirksblatt „Wer soll das bezahlen?“ vom 21.02.2007 ankündigt hat, dass sogar bis vor den Europäischen Gerichtshof gegangen wird. Die Instanzenzüge bis aufs letzte Auszureizen ist sehr fragwürdig. Erstens sind die Chancen für ein positives Urteil für Stockerau sehr gering, denn der Grundeigentümer ist bei Umweltsünden grundsätzlich immer der Letzthaftende. Zweitens steigen die Kosten der Mülldeponie für Stockerau aufgrund verlorener Gerichtsverfahren immer weiter an. Egal wie man es dreht oder wendet – letzten Endes zahlt immer der Bürger.
